Kategorie-Archiv: Allgemeines und Sonstiges

druckBOMBE beim „Kick für Kinder“

Die Hanauer Druckerei druckBOMBE war im Sommer diesen Jahres Sponsor beim „Kick für Kinder“. Sie steuerte unter anderem Eintrittskarten, Flyer, Plakate, Bandenwerbung und Brückenbanner zum Event bei.

Beim „Kick für Kinder“ handelt es sich um eine Benefiz-Veranstaltung, bei der Spenden für hilfsbedürftige Kinder gesammelt werden. Diese kamen in diesem Jahr dem Behinderten Werk Main Kinzig zugute. Bei dem Event treten Sportler aus der Formel 1 gegen Prominente aus Medien und anderen Sportarten auf dem Fußballfeld gegeneinander an, die „Nazionale Piloti“ gegen die „biggALLSTARS“. Unter anderem nahmen daran Guido Cantz und Sebastian Vettel teil. Der „Kick für Kinder“ findet seit 2008 einmal im Jahr statt, immer Mittwochs vor dem Formel-1-Rennen in Deutschland. Dieses Jahr fiel dieses Datum auf den 16. Juli.

Die Firma drucKBOMBE druckt neben Eintrittskarten und Flyern u.a. auch Promotionmaterial, Gastromaterial (z.B. Speisekarten, Flaschenetiketten), Office Produkte und Werbetechnik. Das Unternehmen besteht seit 2007 und wird von Claus Ebert geleitet.

Mehr Informationen:
Online Druckhaus drucKBOMBE
Kick für Kinder
Behinderten Werk Main Kinzig

Durchlaufbegrenzer für den Haushalt

Durchlaufbegrenzer oder auch Durchflussbegrenzer genannt sind für den Haushalt gedacht, die besonders viel Wasser verbrauchen. Diese werden im Bad sowie WC installiert und können bis zu 50% Wasser einsparen.

Hier im Online Shop finden Sie solche kleinen leicht installierbaren Wassersparprodukte. Überzeugen Sie sich und rüsten Sie jetzt um.

Darmstadt auf der Suche

Darmstadt sucht Bildung, den SV 98, Arbeit, Institutionen und Zerstreuung.

Untersucht man, welche Suchbegriffe in der Suchmaschine Google in Verbindung mit dem Wort Darmstadt häufig gesucht werden, kann man sich ein kleines „Bedarfsbarometer des alltäglichen Lebens“ zusammenstellen:

Die erste große Gruppe ist die der Hochschulbildung: Nach Begriffen wir Hochschule, Universität, Uni, Fachhochschule oder FH wird mit mehreren hunderttausend Suchanfragen im Monat am allermeisten gesucht.

Dem folgt ein einzelner Ausreißer, der nicht in eine Gruppe passen will, nämlich der Suchbegriff darmstadt 98 mit etwa 33.000 monatlichen Suchanfragen.

Die zweite große Gruppe ist die Arbeit: Nach Begriffen wie jobs, arbeit oder stellenangebote wird zusammengenommen einige zehntausend Mal pro Monat gesucht.

Als dritte Gruppe in unserem Bedarfsbarometer kann man sonstige Institutionen ausmachen, wie etwa haftpflichtkasse, ihk, regierungspräsidium, aber auch tierheim, vhs oder stadtverwaltung – mit jeweils 6- bis 16-tausend Suchenden pro Monat.

Konkrete Freizeitangebote wie musikpark, centralstation oder theater können mit jeweils ca. 12-14-tausend Suchanfragen als viertgrößte Gruppe ausgemacht werden.

Und das Fazit dieser Untersuchung?

Es gibt keines. Dass Darmstadt in den Augen von Google eine Wissenschaftsstadt ist, überrascht wenig, schließlich ist es die Wissenschaftsstadt.
Auch die Fußballbegeisterung der Darmstädter war zur EM allerorts wahrnehmbar.
Und dass die Arbeitssuche weit vor der Suche nach Freizeitangeboten kommt, zeigt uns, dass Darmstadt eine gute Zukunftsperspektive erwartet.
Aber auch das überrascht eigentlich keinen echten „Heiner“.

Author: Webdesigner Darmstadt

„Tu was Gudes!“ – der Workshop für Teilzeithelden

Am 7. und 8. Juli 2012 werden Helden und Heldinnen aus Darmstadt keine Jungfer in Nöten retten, dafür aber ein kleines Theater unterstützen – und zwar mit Pixeln statt mit Schwertern! Dieses Jahr findet erstmals das Communication-Camp unter dem Motto „Tu was Gudes!“  im Darmstädter HoffART-Theater statt.

Vorbilder sind unter anderem Formate wie Twittwoch, Barcamp oder auch Start-up-Weckend. Das Ziel des Communication-Camps ist, für eine gemeinnützige oder kulturelle Einrichtung neue Ideen für die Kommunikation zu entwickeln. Etwa 20 Teilnehmer sollen zusammen die Online-Kommunikation des HoffART-Theaters analysieren, neue Ideen entwickeln und ihre Verbesserungsvorschläge auch gleich umsetzen.

Wie läuft das Communication-Camp ab?

Der erste Tag beginnt mit einer Vorstellung des Theaters durch Peter und Klaus, die das kleine Theater betreiben. Danach wird in Sessions unter anderem der Facebook-Auftritt und die Homepage des Theaters unter die Lupe genommen. Weitere Sessions können während des Tages spontan entstehen – je nach Interesse der Teilnehmer.

Doch bei der Theorie bleibt es nicht: Es darf auch gefilmt und fotografiert werden und am zweiten Tag des Workshops setzen sich die einzelnen Maßnahmen zu einem großen Ganzen zusammen.

Ein­ge­la­den sind alle, die sich wei­ter­bil­den und ver­net­zen und dabei gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung über­neh­men wol­len: Stu­den­ten, Aus­zu­bil­dende, Berufs­tä­tige und Exper­ten aus der Kommunikations-, IT– und Desi­gn­bran­che, aber auch Leute, die aus eige­ner Erfah­rung erzäh­len kön­nen, wie die Kom­mu­ni­ka­tion für kul­tu­relle Ein­rich­tun­gen funk­tio­nie­ren kann. Ins­ge­samt sind 20 Plätze frei. Für Essen und Trinken ist gesorgt und die Teilnahme ist kostenlos.

Wer Interesse daran hat, etwas „Gudes“ zu tun und einer der Teilzeitheld zu werden, erfährt auf www.tuwasgudes.de weitere Informationen holen und sich natürlich auch bis zu 1. Juli anmelden!

Hintergrund: Das Communication-Camp entsteht als Semesterprojekt von fünf Studierenden der Hochschule Darmstadt mit dem  Schwerpunkt PR. Hierbei erhalten sie tatkräftige Unterstützung von der Agentur „quäntchen + glück“, die von PR-Absolventen der Hochschule gegründet wurde.

An einem Sommerabend

Eigentlich sehr erholt von der Massage im Vitalhof treffe ich mich mit Leif. Leif ist ein toller Mann, er bringt mich zum Lachen, ich liebe seine kleine Narbe am Kopf und die Art wie er mich ansieht, wenn er einen meiner Witze nicht versteht.

Leider überbringt er mir heute keine guten Nachrichten. Er berichtet mir von einer Frau, die meinen Ruf zerstören möchte, Blödsinn über mich verbreitet und das nur aus Neid auf mein Leben, das so perfekt ist, wie sie zu glauben scheint. Das erinnert mich an ein Zitat aus „E-Mail für Dich“:

„Finde heraus, mit wem du es zu tun hast und dann geh auf die Matratzen!“ (Stammt aus „Der Pate“))

Mehr hier:

http://daleben.de/index.php/restaurants-bars/9-da-nino-am-darmstadtium

Jobtournee Darmstadt

Der Shuttle zum IT-Job – einsteigen und entspannt zurücklehnen. Du suchst eine Diplomandenstelle, Prakika oder eine Festanstellung? Die Veranstaltung „Jobtournee“ bringt Studenten und Professionals mit technischer Studienrichtung zu potentiellen Arbeitgebern und eröffnet völlig neue Perspektiven für deine Zukunftsplanung.

Der Shuttle bringt dich am 30. Nov 2011 zu den IT-Unternehmen der Region. Einen Tag lang kannst du Kontakte zu Entscheidern knüpfen, Unternehmen und deren Tätigkeitsfelder kennen lernen sowie Gleichgesinnte treffen. Und so funktioniert´s: Kostenlos Online anmelden, am 30. Nov in den  Job-Shuttle steigen und deine Traumstelle absahnen. Aktuell sind mehr als 300 Jobs zu vergeben.

Mehr Infos unter: www.jobtournee.de

Augsburger Kasperle in Darmstadt

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ein besonderes Ereignis steht bevor: das renommierte und
bekannte Zeltpuppentheater „Augsburger Kasperle“ kommt in
Ihre Stadt.

Wir wechseln unsere Theaterstücke immer wieder aus, so das
es den kleinen Besuchern beim Augsburger Kasperle nie
langweilig wird. Zur Auswahl haben wir zur Zeit folgende
Stücke:
Ø „Vom Gespenst, das keines war…“
Ø „Das Zauberei“
Ø „Räuber Hotzenpltz“
Ø „Peterson und Findus“
Ø „Das eiskalte Herz“
Ø „Der Teufel mit drei goldenen Haaren“
Ø „Goldschatzin der Mühle“
Ø „Großmutters Geburtstag“
Ø „Kasperle als Meisterkoch“
Wie Sie entnehmen, haben wir ein großes Repertoire für
unsere Gäste zur Auswahl. Die Handpuppen sind noch aus Ur-
Großvaters Zeiten und wurden über die Jahre sehr in Acht
gehalten. Tradition ist uns wichtig, aber natürlich wird das
ganze mit modernen Effekten und Licht in Szene gesetzt. So
entsteht ein LIVE-Entertainment der besonderen Art.

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Alle Termine in Darmstadt (alle Städte)

Fr 21. Jan 15:00-16:30

Darmstadt – Messplatz

Sa 22. Jan 15:00-16:30

Darmstadt – Messplatz

So 23. Jan 11:00-12:30

Darmstadt – Messplatz

Neuer Podcast vom Arzt – Dr. Bernd Frederich

Der bekannte Psycho- und Familientherapeut Dr. Bernd Frederich aus Darmstadt / Eberstadt hat vor kurzem eine neue, und wie ich finde, sehr interessante Internetseite gestartet.

Auf ihr schreibt er sehr authentische Berichte über seine Arbeit und veröffentlicht auch in regelmäßigen Abständen, kleine Podcast, wo er aus sich eines Arztes die Dinge beleuchtet. Ein sehr interessanter Ansatz für alle die schon immer hinter die Psychotherapeutische Medizin schauen wollten.

Link zum Podcast von Dr. Bernd Frederich: www.arzt-podcast.de

Tipps wie man sich mit Kindern in ein Restaurant trauen kann

Wer kennt es als Elternteil nicht. Kaum hat man einmal den Gedanken gefasst, abends mit der Familie schick essen zugehen und schon kommen einen die Erinnerungen wieder hoch, wie chaotisch es mit den Kindern beim letzten Besuch beim Griechen war.

Daher haben wir unser Tricks einmal hier aufgeschrieben, dass auch euer nächster Besuch mit Kindern entspannter sein kann.

1. Kinder rechtzeitig über das Ereignis unterrichten.
2. Die Regeln am Tisch und im Restaurant noch einmal mit ihnen durchgehen
3. 30 Minuten vorher schon einmal das Lieblingsspielzeug aussuchen lassen
4. Lieblings Puppe oder Teddybär immer mit einpacken
5. Bundstifte, Malbilder oder kleine Bastelsachen sind immer eine gute Idee
( hier unser Tipp www.malvorlagen-bilder.de oder www.mandala-bilder.de )

Die Frage, ob der Gameboy mit soll, ist sehr umstritten. Ich würde ihn lieber zu Hause lassen. Denn die Kinder sollen ja ihre Umwelt und das menschliche Miteinander erleben und nicht die digitale Welt. Grade soziale Erlebnisse sind in unsere heutigen Zeit für Kinder sehr wichtig.

Für viele Kinder ist auch ein kurzer Besuch in der Küche etwas ganz besonderes. Einfach mal den Kellner fragen, ob es möglich wäre.

Manche Gaststätten haben sogar eine Kinderecke, wo die Kleinen wunderbar spielen können.
( z.B. www.restaurant-boelle.de)

Und wenn gar nichts hilft und es im Restaurant drunter und drüber geht, dann am besten Plan B aktivieren. Ruhig bleiben – das ganze Essen einpacken lassen
und mit einer Decke bewaffnet in den nächsten Park fahren und aus dem Abendessen ein lustiges Picknick machen. Klinkt vielleicht etwas abenteuerlich aber der Familienzusammenhalt wird auch durch so eine ungewöhnliche Aktion gefördert.

Wir hoffen, wir konnten euch ein paar kleine Impulse geben.

Hubschrauber über Darmstadt-Nord (Do abend)

Wie einigen sicher akustisch aufgefallen ist, kreiste am Donnerstagabend ein Hubschrauber ziemlich langsam und tief über Arheilgen und Kranichstein, meist um den Kranichsteiner Bahnhof herum.

Etwas genervt hab ich mal die Polizei angerufen, was das denn solle – aber es hatte einen wirklich wichtigen Hintergrund. Der Heli war von der Poilzei und suchte (vermutlich mit Wärmebildkamera) nach einer vermißten Person. „… es wird ja heut nacht ziemlich kalt – und das würde die Person wohl nicht überstehen.“

Mein Verständnis für den Krach war plötzlich viel größer.

Eine gute Nacht Euch allen!

Riesen Schnitzel im Eichbaum Tresen

Hallo liebe Leser,wir sind zwei Nachtlichter die sich immer wieder ins Nachtleben von Darmstadt strzen.
ber unsere Erlebnisse und Erfahrungen mchten wir euch hier immer wieder einmal schreiben.

Mannschmal sind schon sehr skurrile Dinge passiert.

Letzte Woche, als uns der Hunger ein mal wieder um den Verstand brachte, sind wir spontan in den Eichbaum Tressen gegangen.
Dies ist eine sehr schne Kneipe mitten in Bessungen.

Wir bestellten uns beide Schnitzel mit Salat und dazu ein khles Bier. Leider wussten wir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was da auf uns zukommen wrde. Die Kellnerin kam nach ca. 15 Minuten mit zwei Teller wo Monsterschnitzel den Teller komplett berlappten.

Ich wei nicht wer so viel Hunger mitbringt um solche Riesenschnitzel zu schaffen.

Wir jedenfalls schafften diese nicht. Aber lecker war es auf jeden Fall.

Wer also einmal einen riesigen Hunger verspren sollte, der muss sich einfach nur in den Eichbaum Tresen begeben.
Aber Vorsicht nicht fr Vegetarier !!!!

Link:
http://www.darmstadtnacht.de/kneipe-darmstadt/eichbaum-tresen.htm

Liebe Gre eure beiden Nachlichter

Bayern bestätigt Rauchverbot

Hessens gastwirte dürfte es schon irgendwie freuen, denn das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerden gegen das strikte Rauchverbot in Bayern abgelehnt. Wie schon der Blog in Aschaffenburg berichtete herrscht in Bayerns Kneipen das Chaos und so mancher Nichtraucher ist plötzlich einem Raucherclub beigetreten…
Zwei Wochen nach dem Grundatzurteil zum seltsamen Nichtrauchergesetz wieden nun die Karlsruher Richter die zahlreichen Beschwerden ab. Der Gestzgeber darf die Gesundheit in den Vordergrund stellen und so entscheiden, ist ja ok, aber wann werden denn nun der harte Alkoholkonsum in den Kneipen eingeschränkt ?

Vorsicht vor SIMPLY Abzocke, sehr unseriös!!

Was für ein Reinfall! Vor Monaten hatte ich im Internet auf ein Angebot von SIMPLY reagiert, die eine Prepaid Karte mit Guthaben OHNE monatliche Kosten angeboten hatten. Die Karte war quasi umsonst und nicht als Kostengrab zu erkennen und so habe ich sie gleich bestellt.
Na ja, so toll ist SIMPLY dann doch nicht und daher hatte ich die Karte nie aktiviert, was das Unternehmen nicht daran hinderte, fortan abzukassieren!
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Teebraun vs. Weiß

Reizthema aktuell: Darmstädter Farbenkunde. Ich habe Joseph Beuys nie kennengelernt, noch den Block Beuys je besucht. Aber seit sich Darmstädter darum streiten ob es legitim ist, das einst Teebraun eingerichtete Ensemble auf weißer Wand zu präsentieren, dürften sich wieder mehr auch nicht so auf Kunst und Kultur fixierte Darmstädter fragen: Warum der Streit? Und sich einfach mal von der Ausstellung überzeugen. Ich werde mir jedenfalls demnächst mal ansehen, was Beuys vor die Jute-bespannte Wand gestellt hat, die sich damit und darum Teebraun gefärbt hat. Und wenn ich 2011 noch in Darmstadt bin, werde ich mir die Neuöffnung sicherlich auch zu Gemüte führen. Und kann dann selbst beurteilen wer Recht hatte, oder eben feststellen: Kunst ist eben Geschmacksache.

Pillhuhn

Bei Hefeweizen und Bratwurst hörte ich am Sonntag das erste Mal davon: Das Pillhuhn habe geschlossen. Kann eigentlich nicht sein, dachte ich mir. Die urige Kneipe am Darmstädter Riegerplatz, im Herzen des Martins- oder – wie es die Einheimischen nennen – Watzeviertels ist ein Unikum. Nicht vergleichbar mit jenen Lokalen die allerorten aus dem Boden schießen und meist genau so schnell wieder verschwinden, hip und trendy, vom Thema immer anders aber doch irgendwie alle gleich. Das Pillhuhn konnte man aufsuchen, wenn man an Weihnachten nach Feierabend nicht allein sein wollte. Oder um sich den Spiegel lesend die gleichen Themen um die Theke herum einmal mehr, einmal weniger alkoholisiert anzuhören. Oder um Tischkicker zu spielen. Eben einfach urig, und manchmal hatte man das Gefühl die gleichen Leute bei jedem Besuch wieder zu erkennen. Und drum frage ich mich: Was machen die jetzt eigentlich? Und vor allem: Wann macht das Pillhuhn wieder auf?

4711 aus Köln nach Darmstadt und zurück

Das lies den Kölschen Jung und zugezogenen Heiner aufhorchen: 4711 wurde verkauft. Echt Kölnisch Wasser gehörte offensichtlich der Darmstädter Wella AG. Damit war nicht nur ich über Umwege nach Darmstadt gekommen, auch das Kölner Duftwasser. Und jetzt verlässt es mich wieder, Richtung Aachen. Dort, unweit meiner Heimatstadt, hat der neue Besitzer seinen Sitz. Produziert wird weiterhin in der Metropole am Rhein. Vielleicht sollte ich auch wieder zurückkehren? Ach was, ich fühle mich wohl hier in Darmstadt! Aber Heimweh habe ich schon manchmal. Vielleicht kauf ich mir zu Weihnachten ein Fläschchen Heimat.

Jesus entführt!

Gewitzelt hatte ich vergangene Woche noch darüber Jesus aus der Krippe zu entführen, bei meinem ersten und einzigen Glühwein des Jahres auf dem hiesigen Weihnachtsmarkt. Es machte mich eben traurig, das auf wenigen Quadratmetern zusammengepferchte Ensemble der Kleinfamilie aus Betlehem. Aber ich hätte den Scherz nie ausgeführt, und habe für die Tatzeit auch ein Alibi. Trotzdem: Jemand hat Jesus entführt. Wie schon zwei Jahre zuvor hat sich auch dies Jahr jemand die Holznachbildung des Kleinen im Wert von 5.000 Euro zu entführen. Meine Bitte angesichts des nahenden heiligen Abends: Bringt Jesus zurück! Und lasst Maria heile. Man muss Weihnachten nicht mögen und kann den Weihnachtsmarkt ignorieren. Aber all jenen die sich auf eine harmonische und friedliche Zeit im Kreise der Liebsten freuen, denen sollte man diese Zeit auch gönnen.

Mechanisch-elektrischer Nikolaus ohne Zulauf

Hätte man mich gefragt, ich hätte das voraussehen können: Kaum ein Kind würde sich vor einem mechanisch-elektrischen Nikolaus fotografieren lassen. Auf der Bühne die für B- und C-Klasse-Prominenz von Zeit zu Zeit die Welt bedeutet, inmitten des Besucherstroms, stand heute eben ein solcher Nikolaus. Davor kniete eine junge Dame, eine Spiegelreflexkamera umgehängt. Von Kindern weit und breit keine Spur, vermutlich immer noch nicht. Ein trauriges Bild allemal. Nächste Mal, mein Tipp: Einen echten Menschen in die Hülle packen, dann klappts auch mit den Kleinsten.

Straßenbahn nach Arheiligen vorübergehend eingestellt

10. Februar ist Fahrplanwechsel, früher hätte ich so was nicht erst durch die Zeitung erfahren. Und mir wäre auch nicht unverborgen geblieben, dass man die Darmstädter Peripherie einer ihrer wichtigsten Nabelschnüre für längere Zeit beraubt. Aber die Zeit vergeht und wird mir knapp, und so erfahre ich erst jetzt von der temporären Stilllegung: Bis Mitte 2008 mache der zweispurigen Ausbau der Straßenbahn deren Auszeit nötig. Die Straßenbahnen werden durch Busse in dichten Takt ersetzt. In dichten Takt! Klingt für mich nach vorauseilendem Gehorsam, als vermute man das Schlimmste. Kein Wunder, Arheiliger gelten als eigen. Und plötzlich nimmt man ihnen über ein Jahr ihre über 110 Jahre alte Straßenbahn. Ich wäre auch vorsichtig 😉

Andrea Ypsilanti wird neue Ministerpräsidentin von Hessen

Grad erfahren: Andrea Ypsilanti wurde soeben gewählt, gegen Roland Koch bei der nächsten Landtagswahl anzutreten. Und weil ich so überzeugt bin von der Frankfurterin habe ich gleich die richtige Überschrift gewählt: »Andrea Ypsilanti wird neue Ministerpräsidentin von Hessen« Vergangenen Samstag hatte es Jürgen Walter, der mit ihr in den Ring um die Kandidatur gestiegen war, verschissen: Meine Frage bei der Vorstellungsrunde, was seinen Sinneswandel in Sachen Studiengebühren veranlaßt habe, wurde von ihm einfach plattgebügelt. In der Nachbargemeinde wurde Andrea damit endgültig zu meiner Favoritin, und von Walter weiß ich was ich zu halten habe.

Park and buy

Es scheint als würde dieses Jahr tatsächlich eine Trendwende am Arbeitsmarkt eingeläutet. Die dadurch vermittelte positive Grundstimmung dürfte, gepaart mit der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung zum nächsten Ersten, die diesjährigen Weihnachtseinkäufe ankurbeln. Und damit man all die schönen Dinge nicht nur in die Tüten und auf den Weihnachtsmarkt sondern auch nach Hause bekommt, braucht man entweder starke Nerven am Taxistand oder der Bushaltestelle, oder eben das eigene Auto sicher verwahrt in der näheren Umgebug. In der City? Nie im Leben!

Stimmt nicht so ganz: Für nur zwei Euro gibts das jetzt einen Tag lang im städtischen Parkhaus Stiftstrasse, das mit kurzem Fussmarsch aus dem Zentrum zu erreichen sind. Die von der Stadt empfohlenen anderen Parkhäuser aber sind meines Erachtens eher aufgrund deren Lehrstands für die Weihnachtseinkäufe und den Weihnachtsmarkbummel empfohlen worden.

Martinskerb 2006

Konnte man das als Forderung nach einem möglichst grossen Fussabdruck der hiesigen SPD innerhalb der seit kurzem regierenden Ampelkoalition verstehen? Die SPD Martins- und Johannesviertel, federführend Uschi und Katja aus dem dortigen Vorstand, hatten sich als Motto des in Ampel- und Raggaefarben geschmückten Fahrzeugs Mit viel Rot – der Kinder wegen. Der Wagen fand sich zwischen einem Oldtimer der Martinsstube und einem Pferdegespann vom
Fohlenhof wieder, beides lokale Lokale. Über dies wiederholten sich viele Teilnehmer nur, aber eine Immitation ihrer selbst ist nicht immer schlecht, nicht nur andernorts bezeichnet man das als Tradition. Und so traf man sich auch heute zum Frühschoppen in der Martinsstube, mit Spanferkel und bei Bier.

11. September

Heute jährt sich der 11. September, der Tag an dem Darmstadt von einem massivem Luftangriff der britischen Luftwaffe getroffen und sein Zentrum größtenteils zerstört wurde, zum 62. Male. Um 5 vor 12 schlugen die ersten Brandbomben in der Stadt ein und forderten seinerzeit tausende Menschenleben. Wenn sich die Darmstädter also am heutigen Abend versammeln und 5 Minuten vor Mitternacht die Glocken in der ganzen Stadt erklingen dann tun sie das zur Erinnerung an die vielen Opfer von und als Warnung vor Krieg und Terrorsmus.

Herr(e)ngarten

Wie heißt er eigentlich, der Herr(e)ngarten: Formell Herrengarten oder umgangssprachlich Herrngarten? Eigentlich müsste ich nur einen Fuss ein paar Mal vor den anderen setzen, und andersrum. Oder in die Pedale treten. Auf einem Straßenschild hab ich es schon einmal gesehen, die dann wohl offizielle Bezeichnung für den zentralsten Darmstädter Park. Mein Namengedächtnis hat mich wie immer verlassen und so dachte ich bei Google fündig zu werden. Lt. offizieller Website der Wissenschaftsstadt Darmstadt schreibt sich die Grünanlage 10:67. Ich hatte mir ein eindeutigeres Ergebnis erwartet. Jemand eine Ahnung wie sich der Herr(e)ngarten schreibt? Die Kommentare sind eröffnet!

Mahnmal mahnt zweifach

Hämmer sorgen in Darmstadt in letzter Zeit für erheblichen Ärger: Vor wenigen Tagen verletzte mit diesem Werkzeug ein inzwischen psyiatrisch eingewiesener Drogenabhängiger einen anderen. Und Mitte des Monats zerstörten alkoholisierte Jugendlichen ein Mahnmal am Darmstädter Güterbahnhof so stark das eine Reparatur nicht mehr möglich war. Not macht erfinderisch, und so einigte man sich darauf das Mahnmal, ergänzt um eine an den Amoklauf erinnernde Tafel, zunächst so stehen zu lassen. Die mit dem Panzerglas verklebten Scheiben auf dem Gleisstück mit Prellbock erinnern seither nicht mehr nur an das längst vergangene dritte Reich und seine Opfer, sondern vielmehr auch an die gleichwohl aktuelle Bedrohung, die Gewalt inmitten der Bevölkerung weilt und ausbricht wenn Drogen und Alkohol, Hoffnungslosigkeit und Existenzängste, manchmal aber auch einfach fehlender Bezug die Hemmungen nehmen die Gewalt anzuwenden.

Sabine Seidler übernimmt Vorsitz im Haupt- und Finanzausschuss

Ich war nicht überzeugt ob es gelingen würde, zugegeben. Sabine Seidler wurde aber heute mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP zur Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschusses gewählt. Zur Erinnerung: Sabine Seidler, zur Spitzenkandidatin gekürt, wurde im Wahlkampf auf zahllosen Plakatwänden als fünfte von fünf Kandidaten in der rechten unteren Ecke präsentiert. Sie gab den Fraktionsvorsitz ab und machte damit für Hanno Benz Platz, den Sohn des ehemaligen Oberbürgermeisters. Sie unterlag bei der Wahl zur Stadtverordnetenvorsteherin und musste sich dann noch das Gezerre um den Vorsitz im Ausschuss antun. Der heutige Tag dürfte ihr etwas Genugtuung verleihen und für die Strapazen im vergangenen Wahlkampf entschädigen. Hierfür von mir: Herzlich Glückwunsch!

Mitgebrachte Speisen und Getränke dürfen nicht verzehrt werden!

Diesen Spruch kennt man aus Lokalen, zumeist von solchen unter freiem Himmel, oder jenen die nur vorübergehend eingerichtet werden.
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt, mit seinen zahlreichen, in Kürze Studiengebühren-pflichtigen, Party-willigen Studentinnen und Studenten, mit den sich wie Perlen aneinander reihenden Veranstaltungen in der der Stadt und im Ballungsraum, würde ein kostenpflichtiges Schlossgrabenfest, wie es von den Veranstaltern im heutigen Darmstädter Echo angedacht wurde, abgestraft. Wollen wir hoffen, das trotz der vielen Selbstversorger die Stände und Buden genug verdient haben, um die Standgebühren im nächsten Jahr wieder zu rechtfertigen. Mehrtägige, innerstädtische Festivals mit Eintritt für Wenige mit Strassensperrungen und Lärmbelästigungen für Alle sind nicht vermittelbar.

Juli kam im Mai

Wetter ist Chefsache beim Veranstalter des Darmstädter Schlossgrabenfestes, so las man zuletzt vor sieben Tagen im Darmstädter Echo. Und das man darauf als einzigen Faktor keinen Einfluß habe. Dann wäre es doch angesichts der anhaltend schlechten Wetters für die Psyche der Beiden sicherlich besser gewesen die Wettervorhersagen zu meiden: Die Tage zuvor hatte es fast ununterbrochen geregnet und der Wind lies die Temperaturen auf herbstliches Niveau zurückgegefallen. Aber als sei Name Programm war beim Auftritt des Mainact Juli alles wieder gut, weil trocken. Auch die gefühlte Temperatur vor der Bühne nahm ob der Enge sicherlich deutlich zu. In diesem Moment aber schloss ich mein Fenster, nahm mir ein Buch zur Hand und kuschelte mich in meine Decke: Mein Besuch Africa-Festival zuvor hatte mich genügen Kraft gekostet.

PS: Das Wetter beim Schlossgrabenfest sah auch schon mal anders aus: Ich erinnere mich noch gut mitten in einer Knöchel- (Realist) bis Knie-hohen (Pessimist) Pfütze vor der Hauptbühne gestanden zu haben. Seinerzeit war Mia der Publikumsmagnet und eine zur Show passende natürliche Lightshow aus Blitz und Donner wirkte so gut wie fast gestellt.