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Neue Ausstellung auf der Darmstädter Matildenhöhe

Einen sehr speziellen Reiz verströmt die Möbel für das Spielhaus der 7jährigen Prinzessin Elisabeth aus dem Jahre 1902, das bereits seit langem wieder zu sehen ist. Freilich entwarf Olbrich schon früh Arbeiterhäuser und realisierte 1908 als Prototyp ein Haus, das in Serien produziert werden konnte, das Haus Opel, das jedoch nicht lange stand. Widmete sich Olbrich in Wien vorwiegend dem Unikat, so verlegte er der Architekt in Darmstadt auf die Serienproduktion, von der Tischdecke bis zum Haus.

Die Ausstellung „Joseph Maria Olbrich, Architekt und Gestalter der frühen Moderne auf der Darmstädter Mathildenhöhe, Olbrichweg 13, wird am 6. Februar um 18.30 Uhr eröffnet und ist bis zum 24. Mai geöffnet. Geöffnet ist die Ausstellung dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 21 Uhr.

Teeny hatte das „gestohlene“ Handy nur verloren

Ein 13 Jungspund aus Biblis war mit seiner Mama am letzten Dienstag zu abendlicher Stunde einkaufen. Der Junge wartete vor dem Eingang eines Getränkemarktes während seine Mutter einkaufte. Als sie kurze Zeit später wieder aus dem Geschäft kam, erzählte er ihr, dass ihn ein anderer männlicher Teeny geschlagen und ihm das Mobiltelefon gestohlen habe. Diese Geschichte tische er auch bei der Polizei auf. Seine Mutter erstattete daraufhin Anzeige.

In seiner Anhörung, einige Tage später, wurde der Beamte der Polizei aber plötzlich hellhörig. Irgendetwas stimmte an der Geschichte offenbar nicht. Er hakte bei dem Jungen nochmals nach woraufhin das Lügengerüst in sich zusammenbrach, das „gestohlene“ Handy war verloren gegangen. Der Junge gestand nun, dass er sich den Überfall nur ausgedacht hatte. Die Polizei hofft, dass das Auffliegen der Lüge andere Jungendlichen von einer Nachamung abhält.

Große Handys sind Senioren angeblich peinlich

Heute berichtet das Darmstädter Echo, dass Senioren große Handys angeblich peinlich seien. Diese Feststellung führte zu einer ungewöhnlichen Diplomarbeit für Moritz Keck. Der junge Mann entwickelt eine Software, mit deren Hilfe die Bedienung des iPhones für ältere Menschen einfacher gemacht wird. Das ist auf jeden Fall eine sinnvolle Sache, die allerdings mit speziellen Seniorenhandys konkurrieren dürfte, da nicht jedes Seniorenhandy wirklich groß und klobig ist. Dennoch macht der junge Student seine Sache so gut, dass er bereits einen Usability-Preis für seine Software gewonnen hat!