Archiv für den Monat: Mai 2006

Sabine Seidler übernimmt Vorsitz im Haupt- und Finanzausschuss

Ich war nicht überzeugt ob es gelingen würde, zugegeben. Sabine Seidler wurde aber heute mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP zur Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschusses gewählt. Zur Erinnerung: Sabine Seidler, zur Spitzenkandidatin gekürt, wurde im Wahlkampf auf zahllosen Plakatwänden als fünfte von fünf Kandidaten in der rechten unteren Ecke präsentiert. Sie gab den Fraktionsvorsitz ab und machte damit für Hanno Benz Platz, den Sohn des ehemaligen Oberbürgermeisters. Sie unterlag bei der Wahl zur Stadtverordnetenvorsteherin und musste sich dann noch das Gezerre um den Vorsitz im Ausschuss antun. Der heutige Tag dürfte ihr etwas Genugtuung verleihen und für die Strapazen im vergangenen Wahlkampf entschädigen. Hierfür von mir: Herzlich Glückwunsch!

Mitgebrachte Speisen und Getränke dürfen nicht verzehrt werden!

Diesen Spruch kennt man aus Lokalen, zumeist von solchen unter freiem Himmel, oder jenen die nur vorübergehend eingerichtet werden.
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt, mit seinen zahlreichen, in Kürze Studiengebühren-pflichtigen, Party-willigen Studentinnen und Studenten, mit den sich wie Perlen aneinander reihenden Veranstaltungen in der der Stadt und im Ballungsraum, würde ein kostenpflichtiges Schlossgrabenfest, wie es von den Veranstaltern im heutigen Darmstädter Echo angedacht wurde, abgestraft. Wollen wir hoffen, das trotz der vielen Selbstversorger die Stände und Buden genug verdient haben, um die Standgebühren im nächsten Jahr wieder zu rechtfertigen. Mehrtägige, innerstädtische Festivals mit Eintritt für Wenige mit Strassensperrungen und Lärmbelästigungen für Alle sind nicht vermittelbar.

Zum Zerbersten gefüllt.

Der Heiner, wie der Darmstädter sich selbst bezeichnet, mag es offensichtlich pünktlich: Eigentlich wollte ich meine Steuererklärung im Vorbeigehen einwerfen und sondierte die Füllmenge im Briefkasten der dem Bürgersteig am nächsten ist. Hier quollen die DIN A4 Umschläge zwar nicht hervor, die Hochwassermarke war aber bereits deutlich überschritten. Das selbe Bild an Briefkasten #2 und folgendem, erst als ich am letzten Briefkasten ankam war zumindest am rechten Rand kein Briefumschlag mehr zu entdecken und der Zugriff von Aussen damit schwieriger. Wenige Tage vor dem offiziellen Fristablauf stelle ich damit fest, das die Darmstädter ihre Steuererklärung gern pünktlich und fristgerecht abliefern.

Wir müssen draussen bleiben?

Darmstadt hat gewählt. Im März. Seine Stadtverordneten.

SPD und Grüne konnten bei dieser Wahl nicht die hauchdünne Mehrheit erlangen, die ihnen das Regieren im Stadtparlament beim letzten Urnengang 2001 ermöglichte. Die ging sogar während der Legislaturperiode verloren, mit einem Grünen. Mit ihm wiederum das Amt des Stadtverordnetenvorstehers, das nun mit Dr. Gehrke von der CDU besetzt ist. An die Spitze des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft lies sich, die inzwischen in die Niederungen der Kommunalpolitik zurückgekehrte, Ruth Wagner von der FDP berufen.

Der frisch gebackene Fraktionsvorsitzenden Hanno Benz muss nun zusehen das
die Sozialdemokraten auch zum Zug kommen. Ohne Stadtverordnetenvorsteher, maßgeblichen Aussschussvorsitz und Mehrheit wäre eine vernüftige Politik ebenso wenig zu machen wie mit wechselnden Mehrheiten. Der morgige zweite Anlauf für eine konstituierende Sitzung und damit die Wahl des Vorsitzenden im wichtigen Haupt- und Finanzausschuss wird zeigen ob die Drahtseile, die sich seit dem Wahlabend gespannt haben, halten.

Reißen sie wird sich ausserdem zeigen ob die teils innige Freundschaft zwischen Sozialdemokraten und Grünen in Darmstadt hält, den Grünen bliebe zum Machterhalt und zur Sicherung hauptamtlicher Magistratsmitglieder immerhin noch dievielbeschworene Jamaika-Koalition übrig … Wie bei der ersten Sitzung würden Sozialdemokraten draussen bleiben …

Ich hoffe das Beste.

Juli kam im Mai

Wetter ist Chefsache beim Veranstalter des Darmstädter Schlossgrabenfestes, so las man zuletzt vor sieben Tagen im Darmstädter Echo. Und das man darauf als einzigen Faktor keinen Einfluß habe. Dann wäre es doch angesichts der anhaltend schlechten Wetters für die Psyche der Beiden sicherlich besser gewesen die Wettervorhersagen zu meiden: Die Tage zuvor hatte es fast ununterbrochen geregnet und der Wind lies die Temperaturen auf herbstliches Niveau zurückgegefallen. Aber als sei Name Programm war beim Auftritt des Mainact Juli alles wieder gut, weil trocken. Auch die gefühlte Temperatur vor der Bühne nahm ob der Enge sicherlich deutlich zu. In diesem Moment aber schloss ich mein Fenster, nahm mir ein Buch zur Hand und kuschelte mich in meine Decke: Mein Besuch Africa-Festival zuvor hatte mich genügen Kraft gekostet.

PS: Das Wetter beim Schlossgrabenfest sah auch schon mal anders aus: Ich erinnere mich noch gut mitten in einer Knöchel- (Realist) bis Knie-hohen (Pessimist) Pfütze vor der Hauptbühne gestanden zu haben. Seinerzeit war Mia der Publikumsmagnet und eine zur Show passende natürliche Lightshow aus Blitz und Donner wirkte so gut wie fast gestellt.

Ministerin Zypries erhielt berraschenden Telefonanruf

Ein Azubi fand in der Nhe der Eissporthalle Darmstadt ein Handy. Beim durchschauen der gespeicherten Telefonnummern, bemerkte er, dass in dem Handy viele Namenhafte Politiker gespeichert waren. Um den rechtmigen Besitzer des Handys zu ermitteln, telefonierte er die Telefonnummern durch. Erst als er Bei „Z“ ankam und die Bundesjustizministerin Zypries an der Strippe hatte, erhielt er den entscheidenden Hinweis. Es war der Baustadtrat Wenzel, der sein Handy vor der Eissporthalle verloren hatte.

Quelle: Netzeitung

10 Euro Beute

Ein Mann war allein unterwegs, als er aufeinmal von hinten umklammert wurde. Ein anderer stellte sich genau vor den 18-J�hrigen und verlangte Geld. Das Opfer gab den T�tern zwei 5 Euro Scheine. Anschlie�end pr�gelten die beiden M�nner auf ihr Opfer ein. Dann fl�chteten die beiden mit 10 Euro Beute.

Quelle: polizeipresse